Glasstärke

Glasdicke von ESG und VSG

Verglasungen haben unterschiedliche Dicken und sind somit unterschiedlich stabil. Besonders große Glasflächen, beispielsweise bei Schaufenstern, müssen besonders für hohe Windlasten geeignet sein. Bei Überkopfverglasungen, also auch bei Glas-Vordächern, sind bestimmte absturzsichernde Verglasungen erforderlich. In der TRPV (Technische Regeln für die Bemessung und Verwendung von punktförmig gelagerten Verglasungen“ werden die Maße für punktförmig gelagerte Gläser benannt, wonach beispielsweise ein Vordach mit dem Maß 1500 x 1000 mm in VSG mit 12,76 mm konstruiert sein muss.

Glasgewicht online berechnen

Hier können Sie anhand der Glasstärke und den Maßen des Glases das Gewicht berechnen, um beispielsweise, den Trasport für ein Haustürdach zu planen:

Unterschied von ESG und VSG

Die Auflösung der Abkürzung zeigt auch die grundsätzlichen Unterschiede dieser Glasarten an: ESG steht für Einscheiben-Sicherheitsglas und besteht nur aus einer Glasscheibe. Dieses Glas gibt es in den unterschiedlichen Stärken. Für eine Glas-Stellwand im Büro wird üblicherweise ESG in der Glasstärke 8 oder 10 mm verwendet.

Bei VSG handelt es sich um Verbund-Sicherheitsglas, das es ebenfalls in diversen Verbund-Stärken und Verbundlagen gibt. Ein Glas-Vordach der Serie Punto wird in den Glasstärken 12,76 und 17,52 bzw. 21,52 mm angeboten. Dabei ist das Glas aus 2 Scheiben mit einer entsprechenden Folie dazwischen gefertigt.

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